Schüler der 3.Klassen vom 26.-27.1.2010 in St. Michael:
Soziales Lernen mit Interaktionsübungen und Diskussionen zum Klassenklima.
Die Hauptschule Hippach legt großen Wert auf die Entwicklung der sozialen Kompetenz. Soziales Lernen ist gerade während der Pubertät sehr wichtig. In dieser Zeit der "Verunsicherung" bieten die Tage im Bildungshaus St. Michael Kindern die Möglichkeit über ihre Probleme mit sich selbst und den Mitschülern zu reden. So soll die Klassengemeinschaft gestärkt und dem Mobbing entgegengewirkt werden.
Valentina und Silvia aus der 3c Klasse erzählen:
Am 26.1.2010 fuhren die 3.Klassen mit einem Doppeldeckerbus nach Matrei am Brenner. Bis zum Bildungshaus St. Michael mussten wir noch eine halbe Stunde gehen, da die Straße für den Bus zu eng war. Nachdem wir das Gepäck an der Rezeption abgestellt und uns die Hausschuhe angezogen hatten, gingen wir in den großen Saal und begannen mit dem Programm. Nach dem reichhaltigen Mittagessen ging es ins Freie, wo jede Klasse für sich unter Anleitung des Klassenvorstandes Spiele zur Stärkung der Klassengemeinschaft durchführte.
Bei der 1. Station mussten wir versuchen mit verbundenen Augen eine Reihe zu bilden. Danach sollten wir versuchen über einen Elektrischen" Zaun zu kommen, ohne ihn zu berühren. Dabei mussten wir immer miteinander in Kontakt bleiben. Wenn ein Schüler den Zaun berührte, mussten alle wieder von vorne anfangen.
Bei der letzten Station versuchten wir mit einem langen Seil, an dem sich alle mit den Händen fest hielten, einen Knoten zu machen. Die durften wir die Handstellung nicht verändern.
Das war eine schwierige Aufgabe!
Danach spielten wir im Haus bis 18.00 weiter. Nun gab es ein vorzügliches Abendessen: Spaghetti mit Eissalat und als Nachspeise Faschingskrapfen. Die Zeit bis zum Schlafengehen nutzten wir zum Diskutieren und Besprechen der Klassenprobleme.
Am nächsten Tag spielten wir nach einem guten Frühstücksbuffet weitere interessante Spiele unter Anleitung unserer Klassenvorstände und unseres Religionslehrers Mag.Johannes Scheicher. Um 10 Uhr mussten wir unsere Sachen packen, denn es war bereits Zeit zur Heimfahrt.
Die zwei Tage waren für uns alle ein tolles, aber auch anstrengendes Erlebnis.
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