Die Schüler der 1. Klassen erlebten vom 8.-10.Juni die Natur "hautnah" im Ruhegebiet "Zillertaler Hauptkamm".
Als wir mit dem "Sandhoferbus" beim Gasthof "Breitlahner" in Ginzling ankamen, erwartete uns Andreas, der Chef der "Alpenrose", schon mit seinem Jeep und einem Anhänger, um unser Gepäck zur Hütte zu transportieren. Um zur "Alpenrose" zu gelangen, mussten wir einen Weg von ca. 3 Stunden hinter uns bringen. Auf der Wanderung begleitete uns das Team von "Natopia". Diese Fachleute erklärten uns viel und zeigten uns interessante Zusammenhänge in der Natur. Bei einem Spiel mussten wir Einzelteile von Wildpflanzen und Bäumen suchen.
Auf der "Alpenrose" bekamen wir nach unserer Ankunft sofort eine warme Suppe. Danach erzählten uns Leute von "Natopia" von einem Forscher namens Martin aus London, der ein Monster in einem Bach entdeckt hatte. Dieses sollten wir nun nach ihrer Erzählung zeichnen, und es stellte sich heraus, dass es die Larve einer Eintagsfliege war. Wir liefen zum Gletscherbach und versuchten solche Larven zu fangen. Dabei erfuhren wir auch viel Wissenswertes.
Zum Abendessen bekamen wir Spaghetti, und frisch gestärkt wanderten wir noch zur "Berlinerhütte" hoch, um unsere Eltern mit dem Handy anrufen zu können. Auf dem Rückweg fanden wir auch Granaten. Bevor wir zu Bett gingen, sangen wir noch gemeinsam ein paar Lieder, vergnügten uns bei Spielen und putzten uns fleißig die Zähne.
Am nächsten Tag bekamen wir ein sehr gutes Frühstück. Gleich am Vormittag machten wir eine "Gletschertour" und wanderten am Wachskees, Hornkees und Schwarzkees vorbei. In den Pausen, die wir einlegten, suchten viele nach Mineralien. Der Weg zum Schwarzsee hinauf war leider noch zugeschneit. So mussten wir an einem Platz, der Biotop genannt wird, wieder umkehren. Unsere nächste Aufgabe war es, einen eigenen Naturpark zu bauen. Die Lehrer staunten über unsere Werke. Zum Mittagessen gab es eine Suppe, Wiener Schnitzel und als Nachspeise Eis. Am Nachmittag suchten die Buben Stecken für das "Steckenbrot", während die Mädchen den Teig zubereiteten. Am Abend entzündeten wir ein Lagerfeuer. Leider begann es stark zu regnen, sodass wir eine Weile warten mussten, bis wir über der Glut unser Steckenbrot backen konnten. Auch an diesem Tag hatten sich die Lehrpersonen tolle Spiele ausgedacht. So gingen wir alle fröhlich zu Bett. Leider gingen die Projekttage sehr schnell vorüber, denn am nächsten Tag mussten wir nach dem Frühstück schon wieder zum Gasthof "Breitlahner" zurück marschieren. Dort holte uns der Bus wieder ab. Uns allen haben die Projekttage im Zemmgrund sehr gut gefallen.
Patrick, Bianca und Melanie



























