Hippacher Hauptschüler führen mit der Lebenshilfe Ramsau das Projekt "Vom Korn zum Brot" durch.
Lebenshilfe Ramsau und Hauptschule Hippach starten gemeinsames Projekt "Vom Korn zum Brot"
Im Hinblick auf die diesjährige 800-Jahr-Feier der Gemeinde Schwendau startete am Montag, den 28.April 2008, ein gemeinsames Projekt der Lebenshilfe Ramsau und der Hauptschule Hippach, bei dem die Schüler die Herstellung von Brot von der Aussaat des Korns bis zum Backen selber miterleben können. In Schwendau wurde in früheren Zeiten nämlich viel Korn angebaut, und es gab mehrere Mühlen, an die heute noch der Ortsteil "Mühlen" erinnert.
Auf einem von der Gemeinde Schwendau zur Verfügung gestellten Feld wurden die ersten Vorbereitungen getroffen, um Getreide anzubauen.
Ulli Probst, Leiter der Gartenabteilung der Lebenshilfe Ramsau, wird mit seinen beiden Schützlingen, Alexander und Martin, und 12 Schülern der 2. Klassen der HS Hippach das Projekt bis zum Herbst begleiten.
Bei herrlichem Wetter und mit großer Begeisterung wurden insgesamt fünf Beete mit Weizen, Hafer und Gerste angelegt. Nun heißt es für uns abwarten und hoffen, dass wir eine ertragreiche Ernte erzielen werden. Neben dem Jäten von Unkraut stehen im Herbst die eigentliche Ernte, das Dreschen des Korns und das Brotbacken auf dem Programm.
Bis dahin ist jedoch noch etwas Zeit, in der das Wetter hoffentlich mitspielt! Die Projektgruppe der Hauptschule Hippach wünscht sich für dieses Projekt gutes Gelingen und sagt jetzt schon einmal danke all jenen, die sie dabei unterstützen!
Zur Bildergalerie (HS Hippach/Claudia Wurm)
Bereits am Donnerstag, dem 7.August, konnten die Teilnehmer der Projektgruppe nun das Gerstenbeet ernten. Die Schüler lernten den Umgang mit Sicheln und erfuhren, wie schwierig in früheren Zeiten das Dreschen des Korns war. Ohne Hilfsmittel konnten die reifen Garben nur so lange auf eine harte Unterlage geschlagen werden, bis die Gerstenkörner sich von der Ähre lösten. Später erfand man die Dreschflegel und die "Windmühlen", um das Korn von der Spreu zu trennen.
Von der geernteten Gerste soll beim Fest am 24. August Gerstensuppe hergestellt werden.
Fankhauser Johann



























